Standards

Hier soll eine Liste mit Begriffen entstehen, die wir diskutieren und ggf. gemeinschaftlich als verbindliche Standards festlegen können.

Jeder ist aufgerufen seine Ideen einzubringen.

  1. Das Telephon ist werktags zwischen 08:00h und 18:00h mit Ausnahme der Mittagspause von 12:00 – 12:30h besetzt. An Freitagen jedoch nur von 08:00 – 16:30h.
  2. Es gibt eine klar definierte Regel für die Anrufentgegennahme.
  3. Mandanten bekommen sofort einen Terminvorschlag für ein Gespräch mit dem Anwalt – grundsätzlich am nächsten Arbeitstag des Anwaltes.
  4. Ein- und ausgehende Post wird in Kopie am selben Tag an den Mandanten weitergeleitet. Vorzugsweise per eMail.
  5. Das erste Gespräch mit dem Mandanten in einer neuen Angelegenheit ist kostenlos bis der Anwalt etwas anderes klar und deutlich kommuniziert: „Ich habe Ihr Anliegen verstanden uns schlage Ihnen vor … dafür fallen voraussichtlich folgende Kosten an …“
  6. Die Termine werden so vergeben, daß der Mandant nicht warten muß. Schlagwort: „Bei uns müssen Sie nicht warten – es sei denn, Sie kommen zu früh!“
  7. Der Mandant wird an der Tür begrüßt und in Empfang genommen, ins Wartezimmer geleitet.
  8. Dem Mandanten werden Soft-Drinks und unser berühmter Caffè angeboten.
  9. Es besteht die Möglichkeit mit dem Anwalt einen Termin für ein Telephongespräch zu vereinbaren. Dies bietet den Vorteil, daß der Anwalt auf das Gespräch vorbereitet ist und nicht aus der Arbeit herausgerissen wird.
  10. Grundsätzlich werden dem Mandanten vor der Annahme des Auftrages die voraussichtlichen Kosten mitgeteilt, auf Wunsch auch schriftlich.
  11. „Rotzettel“ gibt es nicht. Dem Mandanten wird erklärt, was anliegend geschickt wird. Der Brief endet mit: „Es ist nichts zu veranlassen“ oder einer klar formulierten Empfehlung.

 

2 Antworten
  1. RA Schulze
    RA Schulze sagt:

    Punkt 4 soll ersatzlos gestrichen werden. Es ist manchmal größerer Service Post gesammelt und kommentiert an den Mandanten zu übersenden, als wöchentlich mehrere Schreiben, mal ganz abgesehen vom Arbeitsaufwand. Es manchmal auch gut, dem Mandanten eingehende Korrespondenz zugleich mit unserer Antwort/Reaktion hierauf zu übersenden, die aber nicht immer am gleichen Tag gefertigt werden kann.

    Punkt 10 soll ersatzlos gestrichen werden, da es bei Zeitvergütung nicht passt. Zeitvergütung ist aber in manchen Rechtsgebieten gerade deshalb sinnvoll, weil der Arbeitsaufwand nicht von vornherein eingeschätzt werden kann.

    Ansonsten bin ich mit allem einverstanden.

    A.S.

    Antworten
  2. RA Jede
    RA Jede sagt:

    Nr. 10 ist dann auch machbar:

    Wir berechnen Ihnen nicht die Leistungen unserer Mitarbeiter für die Aktenanlage, das Schreiben der Schriftsätze, die Abwicklung des Telephonverkehrs, etc.
    Für die Arbeitsstunde des Anwaltes berechnen wir Ihnen bei minutengenauer Abrechnung 270€. Ich kann nicht voraussehen, wieviel Zeit ich für Ihre Sache aufwenden muß, das ist ja auch von Ihnen und dem Gegner abhängig. Wir werden Ihnen monatlich die Abrechnungen übersenden, so bleiben Sie auf dem laufenden und haben stets die Kostenkontrolle, denn Sie entscheiden, was wir für Sie erledigen sollen!

    Antworten

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