Völkerrechtssubjekt Heiliger Stuhl

Da hat er den Trick des Bundestagspräsidenten durchkreuzt.

meinte Gysi unter Hinweis auf den Bundestagspräsidenten, der den Papst als Staatsoberhaupt eingeladen habe. Benedikt XVI begann die Rede so:

Aber die Einladung zu dieser Rede gilt mir als Papst, als Bischof von Rom, der die oberste Verantwortung für die katholische Christenheit trägt. Sie anerkennen damit die Rolle, die dem Heiligen Stuhl als Partner innerhalb der Völker- und Staatengemeinschaft zukommt. Von dieser meiner internationalen Verantwortung her möchte ich Ihnen einige Gedanken über die Grundlagen des freiheitlichen Rechtsstaats vorlegen.

Das ist nun einmal Völkerrecht, Herr Gysi. Gut beschrieben findet man es auf Wikipedia:

Der Heilige Stuhl (lateinisch Sancta Sedes; auch Apostolischer Stuhl genannt) ist das Völkerrechtssubjekt des Papstes als Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche allein oder zusammen mit den Einrichtungen der römischen Kurie.

Als solches ist der Heilige Stuhl (und nicht etwa der Vatikanstaat) Mitglied oder Beobachter in verschiedenen internationalen Organisationen; bei den Vereinten Nationen ist der Heilige Stuhl als permanenter Beobachter zugelassen. Mit der Reform der Vereinten Nationen von 2004 haben die Mitgliedsstaaten dem Heiligen Stuhl in der UN-Vollversammlung mehr Rechte zugestanden.

1 Antwort
  1. Mathias Szymanski
    Mathias Szymanski sagte:

    Vielleicht solltet Ihr als Rechtsanwälte den Opfern des von Euch vertretenen Rechtssystems die Wahrheit sagen, denn die Wahrheit ist die höchste Richtschnur im Recht, die leider auch für das Grundgesetz nicht als ausreichend würdig empfunden wurde, um in einem Artikel aufgenommen zu werden. Der Heilige Stuhl und damit der Papst ist der oberste Herrscher über alle Staaten und gleichzeitig oberster Richter und Lehrer. Die hinter dem heiligen Stuhl versammelte „hohe Priesterschaft“ hat die Macht errungen, als oberstes Völkerrechtssubjekt überstaatlich zu sein und dementsprechend zu handeln. Im Empfinden der Völker ist diese Priesterschaft eine Gemeinschaft des Teufels, wie auch alle Juristen Teufelsdiener sind. Die obersten katholischen Priester sind keine Monotheisten, die Jesus Christus anbeten, sondern Pantheisten im Sinne von Julius Caesar. Sie haben den Schlüssel der Macht in ihren Händen und wenden ihn gegen die Völker gewissenlos an.

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