Parken auf behördisch

Mit einem ausreichenden Zeitpolster fahre ich zum Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg im bequemen Pkw. Das Gericht verfügt über ein Parkhaus. Selbstverständlich nicht für das ordinäre rechtsuchende Publikum, aber Anwälte dürfen rein. Der Pkw wird unbequem als links und rechts in der Einfahrt nur noch wenige Zentimeter Platz verbleiben und in einem Wachhäuschen in der Einfahrt zur Tiefgarage eine uniformierte Bedienstete kontrolliert. Ich brauche einen Parkschein!

Den kann man in der Zahlstelle des Amtsgerichtes käuflich erwerben. An der Tür findet sich der Hinweis, daß die Zahlstelle geschlossen sei und man sich bitte zur Zahlstelle des benachbarten Familiengerichtes begeben möge. Die befindet sich im Erdgeschoß und ist an der langen Menschenschlange leicht zu erkennen. Dort erhält man dann gegen ein Entgelt von 2,50 € einen in der Mitte perforierten Parkschein, dessen eine Hälfte an der Einfahrt abzugeben ist. Er berechtigt zur einmaligen Einfahrt in das Parkhaus. Die andere Hälfte ist für unsere Buchhaltung. Noch Fragen?

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5 Antworten
  1. Peter
    Peter sagt:

    Vielen Dank, habe mir das Bild bereits mit meinem Farbdrucker auf Supermarktkassen-Papier ausgedruckt. Wird mir in naher Zukunft 2,5 EUR und vor allem aber den Weg ersparen 🙂

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  2. RA JM
    RA JM sagt:

    @ Peter:
    „einen in der Mitte perforierten Parkschein, dessen eine Hälfte (!) an der Einfahrt abzugeben ist“ – und woher bekommen Sie diese Hälfte? 😉

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  3. RA Jede
    RA Jede sagt:

    Das Ganze auf diesem leicht gelblichen Papier, das die Feder des Füllers zerstört, als schriebe man auf Sandpapier, im Format einer halben DIN A 5 Seite. Die Farbe der Grafik oben ist gut wiedergegeben.

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  4. Peter
    Peter sagt:

    @RA JM: lassen Sie mich nur machen, die hole ich mir bei der nächsten Einfahrt … oder ich warte auf Ihr Follow-Up zu diesem Thread 🙂

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